Das Kunsthaus Zürich gehört zu den größten und wichtigsten Museen der Schweiz. Die Kunstsammlung umfasst bedeutende Werke vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Internationales Renommee erlangt das Kunstmuseum in Zürich insbesondere durch seine Munch-Sammlung, die zu den größten außerhalb Norwegens zählt. Weitere Höhepunkte bilden Sammlungen von Künstlern des Impressionismus und der Klassischen Moderne sowie die größte Sammlung des Bildhauers und Malers Alberto Giacometti. Eine Besonderheit ist die Sammlung von Werken aus dem Dadaismus, mit dem die Stadt Zürich eng verbunden ist. Neben Gemälden und Skulpturen befinden sich eine umfangreiche Sammlung grafischer Werke sowie eine wertvolle Foto- und Videosammlung im Bestand.

Die Sammlung im Kunsthaus Zürich

Die Sammlung des Kunsthauses ist nicht nur einer der bedeutendsten in Zürich, sondern zählt zu den wertvollsten der ganzen Schweiz. Sie reicht von mittelalterlichen Tafelbildern über niederländischen Barock bis hin zu moderner Gegenwartskunst. Unter den ausgestellten Künstlern sind berühmte Namen wie Alberto Giacometti, Picasso, Monet, Kokoschka, Chagall, Rothko und Andy Warhol.

Die Giacometti-Räume

Im ersten Stock befinden sich neben dem Eingangsbereich und einigen Funktionsräumen die Ausstellung der Skulpturen von Alberto Giacometti sowie Ausstellungsräume für Kunst nach 1945, wobei im Erdgeschoss vorwiegend Skulpturen gezeigt werden. Von Alberto Giacometti sind neben den berühmten Skulpturen auch eine Reihe von Gemälden und Lithografien zu sehen. Darunter beispielsweise das Ölgemälde „Im Friedhof der Kirche San Giorgio bei Borgonova“. Das Bild entstand 1894 auf dem Friedhof des Dorfes Borgonova, in dem Alberto Giacometti 1901 geboren und auf dessen Friedhof er 1966 bestattet wurde. Auch sein Vater, der neoimpressionistische Maler Giovanni Giacometti, liegt dort begraben. Auf seinem Grab steht ein Grabstein seines berühmten Sohnes.

Alberto Giacometti gilt heute als einer der bedeutendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Seine frühen Werke sind weitgehend vom Surrealismus und vom Kubismus beeinflusst. Seit 1922 lebte er vorwiegend in Paris. Ab 1926 begann er die „Plates“ zu schaffen, die er in einer dünnen Scheibenform aus Gips oder Marmor fertigte. In Paris lernte er auch den aufkommenden Existenzialismus und dessen Vertreter wie Jean-Paul Satre und Albert Camus kennen. Philosophische Fragen nach dem Dasein haben sein Werk ein Leben lang geprägt. Besonders sichtbar wird das in seinen bekanntesten Skulpturen, mit denen er nach dem Zweiten Weltkrieg begann. Die überlangen und dünnen Figuren aus Bronze sind ein imaginäres Abbild einer Realität, die immer nur subjektiv betrachtet werden kann. Giacomettis Figuren stehen nicht nur im Raum, sondern sie beleben ihn und nehmen ihn ein. Die in ihrer Form reduzierten Figuren erhalten so einen machtvollen Ausdruck. Auch in seinen Lithografien, die zwischen 1958 und 1965 entstanden, setzt er die Gestalt in ein Spannungsverhältnis zum Bildraum.

Von den Alten Meistern bis zur Klassischen Moderne

Im ersten Stock befinden sich die Ausstellungen der Alten Meister, der Klassischen Moderne, der französischen Malerei und der Schweizer Malerei. Unter Alte Meister werden Künstler zusammengefasst, welche zwischen dem 14. und dem 18. Jahrhundert tätig waren. Die Sammlung des Kunsthauses Zürich verfügt über besonders wertvolle Gemälde aus dem Venezianischen Settecento, dem sogenannten „Goldenen Zeitalters“ Hollands und aus dem italienischen Barock.

Im 17. Jahrhundert entstand in den Niederlanden ein regelrechter Kunstboom. Das aufstrebende Bürgertum, das durch erfolgreichen Handel immer wohlhabender und einflussreicher wurde, wollte es nun den Adligen nachmachen, und ihre Stellung und ihr Ansehen durch Gemälde von bekannten Künstlern dokumentieren. Die berühmtesten Vertreter dieser Zeit sind unter anderem Vermeer, Rubens und Rembrandt. Zu den wohl bekanntesten Gemälden zählen „Raub der Sabinerinnen“ von Rubens und das Selbstportrait von Rembrandt. In der Ausstellung des Züricher Museums finden sich neben Gemälden von Rembrandt Werke von van Dyck, van de Capelle, Ruisdael, de Hoochs, de Heems und Kalf.

Ein wegweisendes Gemälde der italienischen Barockmalerei kann ebenfalls im ersten Stock besichtigt werden. Das Ölgemälde „Landschaft mit der Taufe Christi“ des italienischen Malers Domenichino entstand um 1603. Es gilt als ein wichtiges Werk für die spätere Entwicklung der Landschaftsmalerei. Nachdem Rom während des Barocks das italienische Zentrum der Kunstschaffenden war, eroberte sich im 18. Jahrhundert Venedig seinen Ruf als europäische Kunstmetropole zurück. Das „Venezianische Settecento“ brachte zahleiche Künstler hervor, die von Venedig aus nach ganz Europa strömten und die gewaltige Barockmalerei ablösten durch eine fast lyrische Gestaltung auf der Leinwand. Im Museumsbestand finden sich unter anderem Werke von Pellegrini, Pittonis, Canaletto und Bellotto.

Blick in die Barockgalerie des Kunsthauses in Zürich /// Foto Arthur Faust, Copyright: Kunsthaus Zürich
Blick in die Barockgalerie des Kunsthauses in Zürich /// Foto Arthur Faust, Copyright: Kunsthaus Zürich

Schweizer Malerei

Von Anfang an war der Zürcher Kunstgesellschaft nicht nur die Förderung internationaler Künstler ein Anliegen, sondern auch die lokale Kunst sollte eine Plattform für ihre Werke erhalten. Im 18. Jahrhundert erblühte in Zürich ein reges Geistesleben, das auch ein neues Verständnis für die Malerei bewirkte. Der Schweizer Johann Heinrich Füsssli wurde durch seinen eigenwilligen Klassizismus europaweit bekannt. Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden durch Arnold Böcklin wichtige Werke des Realismus. Anfang des 20. Jahrhunderts prägten namhafte Künstler wie Segantini, Hodler, Vallotton sowie Augusto und Giovanni Giacometti die Malerei in der Schweiz. In den 1930er Jahren entstand die „Zürcher Schule der Konkreten“, die ihren Ursprung im Bauhaus hat, an dem eine Reihe von schweizerischen Künstlern studiert hatte. Einer ihrer bekanntesten Vertreter sind Max Bill und Fritz Glarner. Der Nachlass von Fritz Glarner befindet sich fast vollständig im Besitz des Kunsthauses.

Impressionismus und Expressionismus

Die französische Malerei ist im Kunsthaus mit Werken aus dem Impressionismus bis zur Klassischen Moderne vertreten. Den Mittelpunkt der impressionistischen Sammlung bilden zahlreiche Gemälde von Claude Monet. Diese Sammlung zählt zu der größten europäischen Monet-Werksschau außerhalb von Paris. Monets spätere Werke entwickelten eine große Bedeutung für die Malerei im 20. Jahrhundert. Er galt als der extremste der Impressionisten. Ein Großteil seiner Gemälde konzentriert sich auf die Darstellung der Effekte von Sonnenlicht oder von Reflexen auf dem Wasser. Das Gemälde „Seerosenteich mit Iris“, das sich im Museumsbestand befindet, zeigt besonders gut, wie weit sich Monet bereits von der rein gegenständlichen Malerei entfernt hatte. Unter dem Begriff „Heuhaufen“ sind um 1891 mehrere Bilder entstanden, die in zahllosen Variationen Heuhaufen in verschiedenen Jahreszeiten und in verschiedenen Lichtverhältnissen zeigen. Auch aus dieser Serie befinden sich einige Gemälde im Bestand des Museums. Sie bilden einen guten Übergang zur Klassischen Moderne. Einer der wichtigsten Vertreter dieser Kunstrichtung, Wassily Kandinsky, ließ sich von den Heuhaufen zu der gegenstandslosen Kunst inspirieren, die für sein Werk und das Werk der meisten Künstler der Klassischen Moderne typisch ist. Neben den Werken von Monet sind unter anderem auch Gemälde von Paul Cézanne, Vincent van Gogh und Paul Gauguin zu sehen.

Mit Wilhelm Wartmann, der von 1908 bis 1950 als erster Direktor des Kunsthauses tätig war, wurde ein wichtiger Grundstein für das internationale Renommee des Museum gelegt. Wilhelm Wartmann förderte expressionistische Maler wie Oskar Kokoschka und vor allem den norwegischen Maler Edvard Munch. Wartmann ist es zu verdanken, dass das Museum heute über eine einzigartige Werkausstellung von Edvard Munch verfügt. Edvard Munch war neben Vincent van Gogh einer der Gründerväter des Expressionismus, ging in seinem Werk jedoch noch um einiges weiter als van Gogh. Seine stark expressionistische Ausdrucksform, die er vor allem für die Darstellung von Einsamkeit und Angst verwendete, zeigt sich in besonders beeindruckender Weise in dem Gemälde „Der Schrei“, das zu den bekanntesten Gemälden Munchs und der gesamten Malerei zählt. Die psychologische Tiefe und Spannung, die in diesem Gemälde bis zum Äußersten gesteigert wird, ist bereits in vielen früheren Werken von Munch angedeutet. So zum Beispiel in dem 1889 entstandenen Ölgemälde „Musik auf der Straße“, das zur Werkausstellung des Museums gehört. Obwohl die Szene eine Menschenmenge darstellt, wirkt das Straßenbild einsam und verloren.

Neben der Werkschau von Munch ist vor allem eine repräsentative Auswahl von Werken Oskar Kokoschkas sehenswert. Der österreichische Maler lebte ab 1912 mit Alma Maler zusammen. Die Beziehung zu der Witwe des Dirigenten und Komponisten Gustav Mahler zerbrach jedoch nach drei Jahren. Kokoschka verarbeitete das Scheitern dieser Beziehung in mehreren Werken. Eines davon ist im Kunsthaus zu sehen. Das Stilleben „Putto und Kaninchen“ stellt in einem Gleichnis das zerbrochene Liebesverhältnis dar.

Mit Max Beckmann ist auch ein wichtiger Vertreter der Berliner Secession in der expressionistischen Sammlung des Museums vertreten. In dem Gemälde „Schauspielerinnen“, das 1946 entstand und im Besitz des Kunsthauses ist, wird die die für Beckmann typische Gegenüberstellung von Gegensätzen besonders deutlich. Der stark von Matisse und Picasso beeinflusste Maler zeigt in seinen Werken immer wieder das Spannungsfeld zwischen weiblich und männlich, zwischen Liebe und Ablehnung oder zwischen Harmonie und Gewalt.

Klassische Moderne

Das Kunsthaus Zürich verstand sich von Anfang an als einen Kunstraum, der neben der Bewahrung und Vermittlung von alter Kunst auch die moderne Kunst mit zahlreichen Ausstellungen förderte. Bereits 1912 wurde von Wartmann die Ausstellung „Der Moderne Bund“ organisiert, in der auch Werke des späteren Dadaisten Hans Arp ausgestellt wurden. 1932 zeigte das Kunsthaus die erste Retrospektive Picassos. Ein Jahr später folgte eine Ausstellung der Werke von Ferdinand Léger. Aus den Ausstellungen wurden wichtige Werke in die Sammlung übernommen, die nach dem Krieg durch Werke von Marc Chagall, Piet Mondrian, Paul Klee und vielen anderen Künstlern erweitert wurde. Henri Matisse ist im Museum insbesondere durch zahlreiche Plastiken vertreten.

Dadaismus im Kunsthaus Zürich

Um 1916 entstand in Zürich der Dadaismus, der mit seiner Irrationalität ein Aufbegehren gegen die erstarrten gesellschaftlichen Formen und gegen die Absurdität des Ersten Weltkriegs war. Er war aber auch eine Revolte gegen die konventionelle Kunst, die im Dadaismus durch ganz neue Stilelemente parodiert wurde. Die Gründer des Dadaismus waren Hans Arp, Hugo Ball und Tristan Tzara. Zu ihrer Bühne hatten sie das Cabaret Voltaire auserkoren, das bald Dada-Anhänger aus ganz Europa anzog. Das Kunsthaus verfügt über eine der größten Sammlungen des Dadaismus. Zu einem der wichtigsten Projekte des Museums gehört die Digitalisierung dieser umfangreichen Sammlung.

Kunst nach 1945

Die Kunst nach 1945 bis zur Gegenwartskunst bildet einen wesentlichen Schwerpunkt der Sammlung des Kunsthauses. In den 1950er und 1960er Jahren wurden zahlreiche Werkgruppen amerikanischer Künstler erworben, insbesondere von dem Maler und Objektkünstler Cy Twombly. Im Besitz des Museum befindet sich auch eines der berühmtesten Bilder der Pop Art, das „Big Torn Campbell’s Soup Can (Vegetable Beef)“, das 1982 von Andy Warhol noch von Hand gemalt wurde. Später setzte er für viele seiner Werke den Siebdruck ein. Europäische Künstler sind ebenfalls mit zahlreichen Werken vertreten, darunter deutsche Maler wie A. R. Penck, Sigmar Polke, Anselm Kiefer und vor allem Georg Baselitz. Von Joseph Beuys konnte das Kunsthaus mit dem „Olivestone“ einer seiner letzten großen Skulpturen erwerben.

Grafische Sammlung

Zu den Schwerpunkten der grafischen Sammlung gehören die Stammbücher der Künstlergesellschaft, die von 1794 bis 1850 geführt wurden. Neben verschiedenen Altmeisterzeichnungen befinden sich mehr als 650 Blätter des Schweizer Malers Füssli in den Malerbüchern. Daneben nimmt die Landschaftszeichnung schweizerischer Maler einen hohen Stellenwert in diesem Bestand ein, darunter Anfertigungen von Conrad Meyer mit seinen stimmungsvollen Hochgebirgsdarstellungen und die Studien von Rudolf Koller. Die wertvollsten Stücke dieser Sammlung sind mehrere Aquarelle von Paul Cézanne und das Skizzenbuch von Théodore Géricault.

Aus dem 15. Jahrhundert gehören wertvolle Einzelblattholzschnitte zum Bestand, außerdem zahlreiche druckgrafische Werke schweizerischer Künstler, die teilweise sogar fast vollständig vorhanden sind. Bedeutend ist zudem die grafische Sammlung aus dem 20. Jahrhundert. Darunter befinden sich Druckgrafiken, Zeichnungen und Collagen von Ludwig Kirchner, Paul Klee, Ludwig Kirchner, Hans Richter, Felix Droese und vielen weiteren Künstlern. Besonders umfangreich ist die Sammlung von Zeichnungen des Schweizer Malers Ferdinand Hodler, die aus dessen Nachlass stammen.

Zentralen Bestandteil der grafischen Sammlung des Kunsthauses bilden jedoch die zahlreichen Werke des Dadaismus. Im Besitz des Museums sind über 700 originale Kunstwerke von dadaistischen Künstlern, darunter Plakate, Gemälde, Skulpturen, Collagen, Flugblätter, Zeitschriften, Bücher, Briefe, Manuskripte und vieles mehr.

Foto- und Videosammlung

In der Fotosammlung des Kunsthaus befinden sich zahlreiche Klassiker der Fotografie, darunter Werke von Paul Strand, Edward Steichen, Henri Cartier.Bresson und Robert Frank. Fotografien und Collagen aus dem Dadaismus und dem Surrealismus sind ebenfalls in großem Umfang im Bestand. Dazu gehören Werke von Hugo Ball, Max Ernst, Man Ray und Marcel Duchamp. Die Fotografie seit den 1960er Jahren ist unter anderem durch Künstler wie B. und H. Becher, Christo, Baumgarten und Graham Long vertreten. Bereits 1979 begann das Kunsthaus mit dem Aufbau einer Videosammlung, die heute einen internationalen Ruf genießt.

Geschichte und Entwicklung des Kunsthauses Zürich

Das größte Kunstmuseum in Zürich und der Schweiz wurde 1910 eröffnet. Mit dem Bau wurde der Schweizer Architekt und Hochschulprofessor Karl Coelestin Moser (1860-1936) beauftragt. Moser hatte sich durch zahlreiche Kirchenbauten bereits einen weit über die Schweiz hinaus bekannten Namen gemacht. Vor allem aber galt er als Wegbereiter einer neuen, modernen Architektur. Das war sicherlich mit ein Grund, warum die Zürcher Kunstgesellschaft, die sich 1787 gegründet hatte, gerade Moser für den Bau des Museums beauftragte. Das Museum sollte ein Wegweiser in die Zukunft sein, ein Kunsthaus, in dem Architektur und Kunst sich zu einer harmonischen Einheit zusammenfügen. 1925 wurde das Museum zum ersten Mal erweitert. Der Entwurf für den Erweiterungsbau stammt ebenfalls von Karl Coelestin Moser. Im Laufe der Jahre erfolgten noch mehrere Erweiterungen. Zwischen 2001 und 2005 wurde das Kunstmuseum umfangreich saniert.

Für das Jahr 2017 ist die Fertigstellung eines neuen Erweiterungsbaus geplant. Dieses Vorhaben wurde 2012 durch eine Volksabstimmung beschlossen. Mit der Planung des über 20.000 m2 großen Neubaus wurde der britische Architekt David Chipperfield beauftragt. Das „Neue Kunsthaus“ entsteht gegenüber dem Museumsbau von Moser, sodass der Heimplatz von beiden Museumsgebäuden eingegrenzt wird. Die Idee, einen städtischen Platz der Kunst zu schaffen, hatte ursprünglich schon Moser verfolgt. In dem neuen Museum sollen dann auf drei Etagen vorwiegend Werke der Moderne Kunst und verschiedene Wechselausstellungen gezeigt werden. Auch zwei renommierte Privatsammlungen werden in das neue Kunstmuseum einziehen. Zum einen die Sammlung Bührle mit fast 200 Gemälden und Skulpturen französischer Kunst, vorwiegend aus dem Impressionismus. Zum anderen die Sammlung Hubert Moser mit Werken der Modernen Kunst.

Kunsthaus Zürich

Daten und Fakten

Das Kunsthaus Zürich befindet sich am Zürcher Heimplatz, in der Nähe des Schauspielhauses von Zürich. Das Museum ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Vom Hauptbahnhof fahren die Tram Linie 3 und die Buslinie 31 das Kunstmuseum an. In fußläufiger Entfernung vom Museum befindet sich auch Parkhaus.
Die Sammlung besteht aus über 4.000 Gemälden, Plastiken, Skulpturen und Installationen sowie aus über 80.0000 grafischen Werken. In den Dauerausstellungen werden bisher regelmäßig ca. 10 % davon gezeigt, was weit unter dem Durchschnitt dessen liegt, was normalerweise vom Bestand in einem Museum gezeigt wird. Nach der Fertigstellung des Erweiterungsbaus soll sich der Durchschnitt der gezeigten Werke auf ca. 20 % erhöhen. Darüber hinaus verfügt das Museum über eine Spezialbibliothek für Moderne Kunst, einen Museumsshop sowie ein Restaurant und eine Cafeteria. Bei schönem Wetter kann man im bewirtschafteten Miro-Garten draußen sitzen.

Jährlich zieht das Museum über 300.000 Besucher an. Dabei sind neben den Dauerausstellungen der Werke von Alberto Giacometti und der französischen Malerei auch die zahlreichen Sonderausstellungen Besuchermagnete. Die Vermittlung von Kunst wird auch in diesem Museum groß geschrieben. Es gibt ein umfangreiches Angebot von thematischen Führungen und Workshops. Für Besucher mit eingeschränkter Seh- oder Hörfähigkeit werden besondere Führungen angeboten. Führungen müssen vorher angemeldet werden. Auch größere Gruppen und Schulklassen, die keine Führung in Anspruch nehmen, werden um vorherige Anmeldung gebeten.

Jeden Mittwoch können die Dauerausstellungen ohne Eintritt besichtigt werden. Lediglich für die Sonderausstellungen muss an diesem Tag bezahlt werden. Einen besonderen Anlass für einen Besuch des Museums bietet der regelmäßig veranstaltete „Tag der offenen Türe“. An diesem Tag ist nicht nur der Eintritt frei, sondern es finden auch zahlreiche Veranstaltungen und Sonderführungen statt. Einen Blick hinter die Kulissen des Museumbetriebs kann man bei dieser Gelegenheiten ebenfalls werfen.

Informationen zum Kunsthaus Zürich

Öffnungszeiten:
Montag: Geschlossen
Dienstag-Sonntag: 10:00-18:00 Uhr
Mittwoch & Donnerstag: Bis 20:00 Uhr geöffnet

Eintrittspreis Sonderausstellung & Sammlung
Erwachsene: CHF 25.00
Studenten, Personen in Ausbildung, AHV & IV-Bezüger: CHF 18.00
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre: kostenlos
Personen im Rollstuhl inkl. Begleitperson: kostenlos

Eintrittspreise Sonderausstellung:
Erwachsene: CHF 22.00
Studenten, Personen in Ausbildung, AHV & IV-Bezüger: CHF 17.00
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre: kostenlos
Personen im Rollstuhl inkl. Begleitperson: kostenlos

Eintrittspreis Sammlung des Kunsthauses Zürich
Erwachsene: CHF 15.00
Studenten, Personen in Ausbildung, AHV & IV-Bezüger: CHF 10.00
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre: kostenlos
Personen im Rollstuhl inkl. Begleitperson: kostenlos

Adresse:
Kunsthaus Zürich
Heimplatz 1
8001 Zürich
Telefon: +41 (0)44 253 84 84
E-Mail: info@kunsthaus.ch
Webseite: www.kunsthaus.ch

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